Mehr Besucher bei der Sachsenkrad

Jubel bei der Ortec: Die Dresdner Motorradmesse „Sachsenkrad“ hat in der Gunst des Publikums gewonnen. Lagen die Besucherzahlen in den vergangenen Jahren stets deutlich unter der 20.000er-Marke, konnte Messesprecherin Ines Kurze heute bereits kurz vor 17 Uhr verkünden: „Mehr als 20.000 Besucher und damit rund zehn Prozent mehr als in den Vorjahren waren da.“ Dabei handelte es sich um die Zahlen vom Nachmittag, also von 16 Uhr. Das gestiegene Interesse hat sicher mit dem Messejubiläum zu tun, schließlich war es die 20. Sachsenkrad und dafür haben sich die Verantwortlichen besonders ins Zeug gelegt. Aber auch die hiesigen Vertreter der verschiedenen Motorradmarken gingen in die Vollen – sie präsentierten so viele neue Modelle wie schon lange nicht mehr.

Zum Schluss noch Ehre, wem Ehre gebührt: „Ich freue mich über 20 Jahre erfolgreiche ´Sachsenkrad´, meldete sich Ende vergangener Woche Karl Jobig zu Wort. Er ist der „Vater“ der Dresdner Motorradmesse, die Ortec hat die Motorradschau ab der vierten Ausgabe übernommen. „Um aus der großen Zahl von Motorrad-Messen herauszuragen, war wichtig, dass die SachsenKrad die Saison dieser Messen eröffnet“, sagt Jobig. Vor allem mit der 20. Ausgabe ist das voll und ganz gelungen – schließlich hat die einzige terminlich wirklich konkurrierende Messe, die „Motorbike Stuttgart“ wenigstens in diesem Jahr die Segel gestrichen. So war die „Sachsenkrad“ tatsächlich die erste Motorradmesse des Jahres. Das sollten vielleicht auch die Verantwortlichen eines Motorradmagazins endlich zu Kenntnis nehmen, das in der Neckarstadt gemacht wird.

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